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"Ich sehe was, was du nicht siehst!"

 

Zwei Schachmeister sitzen im Park und spielen eine Partie Schach. Heiko und Hermann, zwei Schüler des nahegelegenen Gymnasiums kommen zufällig vorbei und sehen, wie einer der beiden Meister einen Zug mit seinem Läufer macht, woraufhin der andere anerkennend nickt und ins Grübeln verfällt.

     Heiko, ein für sein Alter schon recht starker Schachspieler, schaut sich die Stellung kurz an und flüstert dann Hermann ins Ohr: „Ein Superzug mit dem Läufer. Eigentlich kann der Gegner jetzt aufgeben!“

    Hermann, ein recht lausiger Schachspieler, der nur gelegentlich mal mit seinem Großvater spielt, schaut nun ebenfalls hin und fragt: „Was war denn so toll an dem Läuferzug?“

 

Diese kleine, an sich nicht ungewöhnliche Alltagsgeschichte zeigt, dass zwar zwei denselben Vorgang - nämlich den Läuferzug - gesehen haben, aber die Bedeutung und den tieferen Zusammenhang nicht gleichermaßen verstanden haben.

    Ist es nicht mitunter auch so, dass ein Christ und ein Atheist denselben Sachverhalt beobachten, aber der eine tiefere Bedeutung darin erkennt und der andere nicht?  Wie beispielsweise in der folgenden Episode:

 

 

Kann das wirklich ein Zufall gewesen sein? Theoretisch denkbar, aber wohl doch eher unwahrscheinlich. Alles spricht für einen dem Ereignis unterlegten Sinn … einen göttlichen Läuferzug

 

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