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In vier (logischen) Schritten zum biblischen Gott

 

1. Der fehlende Anfangspunkt, ergo: es muss etwas Ewiges geben

 Wir Menschen sind gewohnt, dass Alles einen Anfang (und auch ein Ende) hat. Unser Leben hat einen Anfang (und ein Ende), das Universum hat zeitlich einen Anfang (und ein Ende). So weit so gut! Wie aber sieht es aus wenn wir uns gedanklich vor den Anfangspunkt unseres Universums  begeben?

    Um es kurz zu machen: egal ob wir von einem Gott, dem Nichts oder sonst irgendetwas oder irgendwen ausgehen, wir können niemals einen Abfangspunkt davon markieren. Täten wir es, käme automatisch die Frage: „Und was war davor?"

    

Unser Dilemma besteht also darin, dass wir einerseits erkennen können, dass es keinen Anfangspunkt geben kann, wir uns andererseits so etwas aber absolut nicht vorstellen können. In unserem Denken braucht eigentlich alles einen Anfang (und ein Ende). Was nun? 

    Angesichts der offensichtlichen Tatsache, dass es a) keinen Anfangspunkt geben kann, b) wir zwar von etwas Ewigem ausgehen müssen,  aber c) uns nichts Ewiges vorstellen können, schlage ich die bedingungslose Kapitulation vor: „Ich bekenne, ich stehe vor einem unlösbaren Rätsel!“ 

   Was uns aber nicht daran hindern sollte, doch gewisse Mutmaßungen anzustellen.

 

2. Wäre ein „ewiges Nichts“ vermutbar? 

Ich muss zugeben, dass ich vor meinem Christsein ein Zeitlang von Laotse und der Lehre vom „ewigen Nichts“ fasziniert war. Von daher würde ich sagen: „Ja, theoretisch denkbar wäre es!“  Aber dann wäre auch das Nichts ein existente Urform, also ein Etwas. Da kommt man schon gedanklich etwas ins Schleudern, oder?

3. (M)ein ganz persönlicher Beweis eines „ewigen Gottes“ 

Wenn ein „ewiges Nichts“ denkbar ist, dann natürlich auch ein „ewiger Gott“. Beides sprengt allerdings den Rahmen des menschlichen Begreifens. „Ewiges Nichts“ oder „Ewiger Gott"?  Ist diese Frage redlicherweise entscheidbar?

     Aber was, wenn dieser „ewige Gott“ sich einem offenbaren würde? Wäre dann nicht das Rätsel gelöst? Natürlich könnte uns auch ein sich offenbarender Gott anlügen. Sich als ewig bezeichnen, obwohl er es nicht ist. Uns eine Urquelle, der er entsprungen ist, verschweigen. Aber warum sollten wir IHM nicht glauben? Ist Er uns doch in jeder Beziehung haushoch überlegen. Für uns auf jeden Fall das Maß aller Dinge.

   Ja, schön und gut. Aber gibt es denn einen solchen Gott mit Ewigkeitsanspruch, der sich den Menschen offenbart? Nun, dies wird sowohl von den Menschen der Bibel als auch von vielen Zeitgenossen bezeugt:

Christliche Glaubenszeugnisse 

Und auch ich bin überzeugt,  meinen ganz persönlichen Gottes-Beweis erhalten zu haben:
Meine Bekehrungsgeschichte

Wem das Erste zu zeitaufwendig ist, dem schlage ich vor zumindest die "Wolkengeschichte" zu lesen:

Die fünf Wolken

 

4. Kann jeder den "ewigen Gott" auch persönlich erleben?

 Dies Frage  würde ich generell mit einem "Ja" beantworten wollen. Vorausgesetzt a) man macht sich ehrlichen Herzens auf die Suche nach IHM und b) benutzt auch die richtige "Tür" (Jesus) ...

    Ich bin mir da recht sicher: ER möchte sich Dir (über Jesus) als der Ewige erweisen!

 

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