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Die Feinabstimmung - eine Art Gottesbeweis?

Die Naturkonstanten, die man vorfindet, scheinen mit einer geradezu hirnrissigen Präzision genau so eingestellt worden zu sein, dass im Universum Leben entstehen kann. Zum Beispiel dürfte man den Wert von Newtons Gravitationskonstante sage und schreibe erst in der 10 hoch 60stern Stelle nach dem Komma verändern, um die Entstehung von Sonnen im Universum nicht zu gefährden. Und dabei sind all die anderen Naturkonstanten noch gar nicht berücksichtigt. Da räumen selbst Forscher ein, die theistischen Spekulationen völlig unverdächtig sind, wie beispielsweise Stephen Hawking:

„Es ist bemerkenswert, dass die physikalischen Bedingungen scheinbar sehr fein aufeinander abgestimmt wurden, damit sich Leben entwickeln kann.“ (Axel Stöcker)

 

Diese Feinabstimmung des Universums könnte tatsächlich als eine Art Gottesbeweis verstanden werden. Aber so schnell geben sich die Naturalisten und Atheisten, allen voran Richard Dawkins nicht geschlagen:

Klingt verdächtig nach einem Gottesbeweis. Aber auch wenn es natürlich letztlich keiner ist, stellt sich für Atheisten die Frage, wie sie aus dieser Nummer wieder herauskommen.

    Der bekannteste Vorschlag dafür ist der des Multiversums: Es existieren Myriaden von Universen in denen alle denkbaren Kombinationen von Naturkonstanten verwirklicht sind. Und wir befinden uns natürlich in einem gastfreundlichen Exemplar. Voilà.

   Auch wenn er heutzutage von vielen Wissenschaftlern vertreten wird, ist dieser Vorschlag offensichtlich eine pseudorationalistische Erklärung, denn die anderen Universen sind ebensowenig nachweisbar wie Gott. Es handelt sich also eindeutig nicht um Naturwissenschaft, sondern um naturwissenschaftlich inspirierte Metaphysik (Axel Stöcker - beide Zitate sind diesem Artikel entnommen: hier anclicken )

 

Also doch nur eine klassische Pattsituation? Man kann weder Gott noch ein Multiversum beweisen? Ich plädiere für das Naheliegende:

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