· 

Bist du schon freigeschaltet oder rätselst du noch?

 

Wenn mich 1984 jemand gefragt hätte, ob ich an die Existenz des christlichen oder eines anderen Gottes glauben würde, hätte ich vermutlich die Frage ziemlich eindeutig verneint. Wieso soll ich an Jemanden glauben, den ich nicht wahrnehme und für den es auch ansonsten keine konkreten Beweise gibt? hätte ich möglicherweise geantwortet.

    Heute ist mir klar, dass mein damaliges Nichtwahrnehmen Gottes keineswegs  seine Nichtexistenz bedeutete, sondern nur meinen Zustand der Gottesferne beschrieb. Und vermutlich wäre ich immer noch in diesem Zustand, wenn ich mich nicht dem christlichen Glauben geöffnet hätte.

 

Als mir am 5.6.1985 auf dem Düsseldorfer Kirchentag anhand von Bibelzitaten erklärte, dass meine Sünden wie eine Mauer zwischen mir und Gott stünden und ich Jesus als meinen persönlichen Erlöser akzeptieren müsse, um Sündenvergebung zu erhalten, war ich skeptisch. Das sollte wirklich der (einzige) Heilsweg sein?

    Am nächsten Tag führten dramatische Ereignisse dazu, dass ich - mehr auf Verdacht - tatsächlich Jesus als meinen Erlöser akzeptierte:

    Von einer Lebensübergabe an Jesus war im Vorfeld in keiner Weise die Rede gewesen. Aber will ich das wirklich? Auf einmal wurde mir klar, dass ich eine Entscheidung zu treffen hatte. Sollte meine Lebensübergabe nun gelten oder nicht?  Ich hielt einen Moment inne. Was habe ich eigentlich zu verlieren? Ich hatte ja sowieso vorgehabt, die Bibel zu studieren und danach vielleicht Jesus mein Leben zu geben. Warum also nicht sofort?

    Und dann traf ich meine Entscheidung: Die Lebensübergabe soll von meiner Seite aus gelten! Augenblicklich verspürte ich eine große innere Erleichterung und im selben Moment wusste ich, dass ich die richtige Entscheidung getroffen hatte. (Auszug aus Errettet aus des Teufels Küche )

 

Seit jener Zeit mache ich immer wieder sehr konkrete Gotteserfahrungen. Die vormalige Gottesferne hat sich in eine große Gottesnähe verwandelt. Es gibt da ein klares Vorher und Nachher, ein deutlich erkennbarer Unterschied:

 

Ich möchte den Artikel mit einer modernen Analogie beeenden. Für mich sind die Menschen spirituelle Wesen, vergleichbar mit  PC´s, bei denen der Internetzugang nicht freigeschaltet ist. Erst wenn man Jesus als seinen Erlöser akzeptiert, geschieht diese Freischaltung und man ist quasi dauerhaft online ... in einer Verbindung mit  Gott.

 Die Zusagen Gottes: "Wer mich sucht, der wird mich auch finden!"  und "Wer anklopft, dem wird aufgetan!" stehen im Erdenraume. Es bleibt - biblisch gesehen -  letztlich dem einzelnen Menschen überlassen, ob er/sie weiter rätseln will oder sich freischalten läßt

 

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0