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Der Mensch auf der Suche nach letzter Wahr- und Gewißheit

Der Mensch, von der Frau geboren, lebt kurze Zeit und ist mit Unruhe gesättigt.

Wie eine Blume kommt er hervor und verwelkt; und wie der Schatten flieht er und kann nicht bestehen. (Hiob 14, 1 + 2)

 

Ist das nicht eine durchaus gelungene Beschreibung menschlichen Lebens? Mag einem  eine erwartbare Lebensspanne von 70-80 Jahren subjektiv doch recht lang erscheinen, aber das biologische Ende bleibt unausweichlich. Der vorhersagbare Schlußpunkt unseres irdischen Lebens.

   Und ist es nicht so, dass gerade dieses Wissen um unsere Endlichkeit diese tiefe innere Unruhe erzeugt, die selbst in unseren glücklichsten Stunden nie ganz verschwindet?

    So bekannte ein (atheistischer) Freund von mir auf seinem 60. Geburtstag öffentlich: "Ich fühle mich sehr glücklich heute. Das Leben hat es insgesamt sehr gut mit mir gemeint. Und gleichzeitig bin ich traurig, weil ich weiß, dass es nicht so bleiben, alles mal ein Ende haben wird. "

 

Sicher kann man den Gedanken an den Tod verdrängen und einfach versuchen, das Leben so gut wie eben möglich zu gestalten. Man kann es aber auch wie Jürgen Domian, ein bekannter WDR-Moderator, machen und sich dem Thema stellen: Über nichts habe ich so viel, so oft , so kontrovers, so verzweifelt nachgedacht wie über die Endlichkeit 

   Und natürlich hat er sich in diesem Zusammenhang auch die Frage  nach Gott und einem Weiterleben nach dem Tode gestellt. Also, wenn man so will,  nach einer über den Tod hinausweisenden Hoffnung gesucht.

    Dies ist zutiefst menschlich.  Angesichts der drohenden persönlichen Auslöschung sucht der Mensch nach letzten Wahrheiten. will er sich Gewißheit verschaffen. Möchte er wissen, ob mit dem Tode wirklich alles aus ist oder ob es nicht doch berechtigte Hoffnungen auf ein Leben nach dem Tode gibt. Und wenn ja, an welche Bedingungen das möglicherweise geknüpft ist.

 

Und genau dies ist hier das Thema. Sind wir als Menschen wirklich in der Lage letzte Wahrheiten erkennen zu können? Kann es diesbezüglich wirklich so etwas wie Gewißheit geben?  Oder muss man als Mensch einfach akzeptieren, dass letzte Wahrheiten verborgen bleiben werden?

   Fragen, die zumindest bis heute nicht allgemeingültig geklärt sind.

 

Der Mensch kann sich seiner eigenen Existenz gewiß sein und auch vieler Dinge, die er mit seinen Sinnen wahrnehmen kann. Dies ist eine Binsenweisheit, die wir als Tatsache akzeptieren. Aber wie kann man sich einer jenseitigen Welt gewiß werden. Oder aber einem Weiterleben nach dem Tode? Stoßen wir da nicht an Grenzen unseres Erkenntnisvermögens? Oder gibt es denn nicht zumindest Hinweise  auf solch metaphysischen Dinge?

    Diese letzte Frage beantworte ich mit einem ganz klaren: Ja, es gibt solche Hinweise

Wobei ich da mit einem kleinen Beispiel beginnen möchte:

 

 

Jedes Mal, wenn ich dieses Video naturalistisch eingestellten Menschen gezeigt habe, kam sofort der Einwand: "Das ist kein Beweis!" Der Mann könne das alles erfunden oder sich getäuscht haben, Vorgaukelungen seines Gehirns auf den Leim gegangen sein.

   Nun, natürlich ist dies kein Beweis für ein Leben nach dem Tode oder einer körperunabhängigen Seele. Aber doch ein Hinweis oder Indiz. Also ein Mittelding zwischen purer Behauptung und einem Beweis.

   Und dies kennt man ja aus kriminalistischen Ermittlungen und Gerichtsverhandlungen. Da wird Hinweisen nachgegangen und Indizien gesammelt. Und am Ende kann man dann vielleicht zu einem belastbaren Urteil kommen, eine Sache - nach menschlichem Ermessen - für bewiesen halten.

   In der Nahtodforschung ist ein heftiger Streit im Gange, der noch nicht entschieden ist. Für mich persönlich ist aber klar, dass da Dinge geschehen, die man mit bloßer Gehirnaktivität nicht erklären kann. Wer sich da gerne etwas näher informieren möchte, kann sich ja mal dieses Video ansehen:

An dieser Stelle möchte ich nun einen Schwenk machen und stelle die Frage: "Gibt es belastbare Hinweise auf übernatürliche Vorgänge oder Wesen?" Spätestens nach dieser Frage schnellt bei eingefleischten Naturalisten oder Skeptikern der Puls in die Höhe und es kommt zu einer lebhaften Diskussion. Oftmals wird auch nur routiniert geantwortet: "Dafür gibt es keine (wissenschaftliche) Beweise!"

   Dazu kann ich eigentlich nur sagen, dass ich darin eine Schutzfunktion sehe. Man verschanzt sich in einer ideologischen Wagenburg, weil ansonsten natürlich das eigene Weltbild ins Wanken geraten würde.

   Aber objektiv gesehen muss man sagen, dass das entsprechende Indizienmaterial für Übernatürliches so umfangreich und eindeutig, dass eigentlich kein ernsthafter Zweifel daran bestehen sollte. Es ist vollkommen offensichtlich, dass es solche Dinge gibt. Und viele Menschen wissen das auch aus eigener Erfahrung. Insbesondere wenn die unwahrscheinlichen Zufälle mit hinzu nimmt, die man guten Gewissens als ein Wunder bezeichnen kann:  

 

Soweit jetzt erst einmal. Im weiteren Verlauf dieses Artikels werde ich nun mein Indizienmaterial für Übernatürliches hier ausbreiten, wobei es sich allerdings mehr um eine qualitative Auswahl als eine vollständige Sammlung handelt. Und natürlich ist auch klar, dass man die Existenz des Übernatürlichen nicht von dessen Ursache trennen kann. Das etwas geschieht, erklärt ja noch nicht unbedingt, warum es geschieht.

   Aber ich denke schon, dass wir da der Wahrheit auf die Spur kommen werden.

 

 

Was ist Wahrheit?

Es gibt eine Fülle von trivialen Wahrheiten, die auf alltäglicher Erfahrung und Beobachtung beruhen,und von kaum jemanden ernsthaft bezweifelt werden dürften. Das das Innere eines Hühnerei nach spätestens fünf Minuten hart wird oder eine rote Flüssigkeit hervortreten wird, wenn man sich mit einem Messer in den Finger schneidet, ist wahr und auch vorhersagbar.

 

   Zusätzlich haben wir einen Schatz von naturwissenschaftlich bewiesenen Tatsachen, von deren Nutzbarbarmachung wir täglich profitieren. Das ein Auto oder ein Laptop funktioniert, ist das Ergebnis gesicherter wissenschaftlicher Erkenntnisse, die sich aus Beobachtung und Forschung ergeben haben.

 

     Bis hierher leicht nachvollziehbar. Was aber, wenn die Wahrheitsfragen schwieriger werden? Wenn plötzlich der eine so, der andere so und ein dritter noch ganz anderer Ansicht ist. Und auch naturwissenschaftlich die Sache nicht mal eben so zu klären ist?

 

Dann beginnt der ganz normale Wahnsinn, den wir tagtäglich erleben. Herzlich willkommen im Labyrinth des Lebens. „Sie suchen die Wahrheit? Ja hier entlang. Oder vielleicht da lang? Keine Ahnung!“

 

 

 

Ist es tatsächlich so, dass wir resignieren oder kapitulieren müssten, wenn die Wahrheitsfragen schwieriger und komplexer werden? Gibt es Wege und Möglichkeiten, auch schwierigen Wahrheiten auf die Spur zu kommen?

 

Ich denke schon, dass dies möglich ist. Und zwar auf dem Wege der persönlichen Erfahrung. Die eigene persönliche Erfahrung kann zu einer gesicherten Erkenntnis führen, und für andere zu einem Hinweis werden, in dieser Richtung nach Wahrheit zu suchen.

 

Fortsetzung folgt

 

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