Argumente

Argumente · 12. Oktober 2018
Nicolaus von Cues war ein bedeutender Kirchenmann des 15. Jahrhunderts. Aber er war auch ein bedeutender Philosoph. So hat er den Menschen als einen „wissenden Nichtwissenden“ bezeichnet. Wie aber ist das zu verstehen? Nach Cusanus ist der Mensch von Natur aus aber auch in seinem Denken der Endlichkeit unterworfen. Er kann sich weder das größte Größte noch das größste Kleinste vorstellen. Damit ist seine eingeschränkte Erkenntnisfähigkeit offenbar. Er kann nur innerhalb eines...
Argumente · 10. April 2018
Zwei Schachmeister sitzen im Park und spielen eine Partie Schach. Heiko und Hermann, zwei Schüler des nahegelegenen Gymnasiums kommen zufällig vorbei und sehen, wie einer der beiden Meister einen Zug mit seinem Läufer macht, woraufhin der andere anerkennend nickt und ins Grübeln verfällt. Heiko, ein für sein Alter schon recht starker Schachspieler, schaut sich die Stellung kurz an und flüstert dann Hermann ins Ohr: „Ein Superzug mit dem Läufer. Eigentlich kann der Gegner jetzt...

Argumente · 25. März 2018
Wenn mich 1984 jemand gefragt hätte, ob ich an die Existenz des christlichen oder eines anderen Gottes glauben würde, hätte ich vermutlich die Frage ziemlich eindeutig verneint. Wieso soll ich an Jemanden glauben, den ich nicht wahrnehme und für den es auch ansonsten keine konkreten Beweise gibt? hätte ich möglicherweise geantwortet. Heute ist mir klar, dass mein damaliges Nichtwahrnehmen Gottes keineswegs seine Nichtexistenz bedeutete, sondern nur meinen Zustand der Gottesferne...
Argumente · 25. Februar 2018
Biblisch gesehen kann sich niemand mit eigener Kraft aus seiner Verlorenheit und Gottesferne erlösen - zum Glauben an Jesus kommen. Es bedarf eines vorausgehenden Gnadenhandeln Gottes. Und so mag es manchem so gehen wie seinerzeit dem Heinrich Faust: „Die Botschaft höre ich wohl, allein mir fehlt der Glaube!“ "Nun gut", mag mancher jetzt denken, "wenn es also eh eines Gnadenhandelns bedarf, warum also mich näher mit der Sache beschäftigen? Wenn die Botschaft tatsächlich stimmen sollte,...

Argumente · 22. Februar 2018
"Die Mathematiker, die nur Mathematiker sind, haben dennoch einen klaren Verstand, vorausgesetzt dass man ihnen alles mit Definitionen und Prinzipien erklärt. Sonst sind sie verworren und unerträglich, denn sie sind nur klar bei eindeutigen Prinzipien … Dagegen sind die Prinzipien des intuitiven Erkennens allgemein anwendbar und und jedem gegenwärtig. Man braucht sich ihnen nur zuzuwenden, ohne sich Gewalt anzutun. Es kommt nur darauf an einen scharfen Blick (einen wachen Geist) zu...
Argumente · 21. Februar 2018
Man kann sich eigentlich immer nur wieder wundern mit welcher Beharrlichkeit Atheisten/Rationalisten/Naturalisten in der Gottes-Frage den „objektiven Beweis“ fordern. Es bei allem und jedem wie ein Mantra benutzen. Was steckt eigentlich hinter dieser Forderung? Ich vermute mal, dass besagte Personengruppe unisono und mit dem Brustton der Überzeugung: „Die Wahrheitsliebe!“ antworten wird Aber ist Wahrheitsliebe wirklich das zugrunde liegende Motiv? Etwas zu fordern von dem eh klar ist,...

Argumente · 21. Februar 2018
Wer nicht an Jesus als Erlöser glauben will, wird auch gute Gründe finden, es nicht tun zu müssen. Es gibt 1000 und mehr "Gründe", die gegen die Richtigkeit des christlichen Glaubens sprechen. Ich könnte ihn mit messerscharfer Logik argumentativ - entgegen meiner wahren Überzeugung - ad absurdum führen und würde sicherlich obendrein von entsprechender Seite noch den Applaus bekommen. Aber es hieße auch, meine eigene Lebensgeschichte zu verleugnen. Ich habe wirklich viel Verständnis...
Argumente · 17. Februar 2018
Ich bin für Dich gestorben! "Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube!" so läßt Goethe seinen Heinrich Faust sagen. Aber gilt das auch noch für das heutige Europa? Kennen die Menschen eigentlich noch die christliche Botschaft? Hier wird sie etwas ausführlicher in drei Hauptsätzen erklärt: 1. (Wir) sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den wir vor Gott haben sollen (Römer 3,23a) 2. (Wir) werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die...

Argumente · 14. Februar 2018
Den ersten Bericht habe ich verfaßt, o Theophilus, über alles, was Jesus anfing zu tun und zu lehren bis zu dem Tag, da er [in den Himmel] aufgenommen wurde, nachdem er den Aposteln, die er erwählt hatte, durch den Heiligen Geist Befehl gegeben hatte. Ihnen erwies er sich auch nach seinem Leiden als lebendig durch viele sichere Kennzeichen, indem er ihnen während 40 Tagen erschien und über das Reich Gottes redete. Mit diesen Worten beginnt die Apostelgeschichte des Lukas. Und er macht...
Argumente · 09. Februar 2018
Für die Richtigkeit des christlichen Glaubens gibt es keine klaren empirischen Belege ( Bertrand Russell) Welch ein stärkeres Zeichen als ein Wunder könnte es für die Existenz des biblischen Gottes geben? Tatsächlich gibt es zahlreiche solcher Wunderberichte aus dem christlichen Bereich. Beispielsweise: (hier anclicken) Sie sind klare Hinweise auf die Existenz des christlich - biblischen Gottes. Gerne wird da gekontert, dass Wunder ja auch in anderen Religionen oder spirituellen...