Essay

Essay · 02. Dezember 2018
Heutzutage könnte ja gelegentlich der Eindruck entstehen, als ob die Naturwissenschaften die Gottesthese widerlegt hätten. Man schaue nur einmal in die Bücher von Richard Dawkins und Stephen Hawking, zwei renommierten Vordenkern unserer Zeit, in denen ein Schöpfergott als Ursache für die Entstehung unseres Universum eindeutig verneint wird. Interessant ist dann aber, wenn ein ebenso renommierter deutscher Wissenschaftler sich da genau entgegengesetzt positioniert:
Essay · 26. November 2018
"Es ist vielleicht der gelungenste Coup des Teufels, den modernen und aufgeklärten Menschen von heute, Glauben zu machen, dass es ihn, den Teufel nicht gäbe" (anonym) Über Jahrhunderte waren sich die Menschen im sogenannten Abendlande einig darüber, dass hier auf Erden der Teufel und seine Dämonen ihr Unwesen treiben. Menschen von ihnen gequält und verführt werden. Sie eine zugelassene Geißel Gottes sind, um Menschen zu prüfen und zu bestrafen. Dann begann das Zeitalter der...

Essay · 20. November 2018
Da sprach Jesus zu ihm: Wenn ihr nicht Zeichen und Wunder seht, so glaubt ihr nicht! (Johannes 4,48) In diesen Worten Jesu steckt durchaus ein Vorwurf. Nämlich der, dass man eigentlich auch ohne direkt erlebte Zeichen und Wunder die Wahrheit erkennen oder erspüren könnte. Mag sein, aber persönlich kann ich es schon gut nachvollziehen, dass jemand schon nach etwas handfesteren Beweisen verlangt. Und wie an vielen biblischen Berichten erkennbar, solche Zeichen und Wunder auch ohne weitere...
Essay · 15. November 2018
"Die Botschaft höre ich wohl, allein mir fehlt der Glaube!" (Heinrich Faust) Die christliche Botschaft - über Jesus zu Gott - hat eine weltweite Verbreitung erfahren. Es mag Menschen geben, die diese Botschaft vielleicht noch nie gehört oder nicht richtig verstanden haben. Aber ich denke mal, dass es einem Großteil der Menschheit so geht wie seinerzeit dem Heinrich Faust in Goethes Tragödie. Man hat die Botschaft gehört und irgendwie auch verstanden, aber man ist ungläubig geblieben....

Essay · 12. November 2018
Der Mensch, von der Frau geboren, lebt kurze Zeit und ist mit Unruhe gesättigt. Wie eine Blume kommt er hervor und verwelkt; und wie der Schatten flieht er und kann nicht bestehen. (Hiob 14, 1 + 2) Ist das nicht eine durchaus gelungene Beschreibung menschlichen Lebens? Mag einem eine erwartbare Lebensspanne von 70-80 Jahren subjektiv doch recht lang erscheinen, aber das biologische Ende bleibt unausweichlich. Der vorhersagbare Schlußpunkt unseres irdischen Lebens. Und ist es nicht so, dass...
Essay · 07. November 2018
Wir leben in einer Zeit und Region, in der es zunehmend als unvernünftig gilt, an jenseitige Mächte zu glauben. Und schon gar nicht an solche, die sich auch noch wirksam in unser Leben einmischen. Dies gilt besonders unter naturwissenschaftlich gebildeten Menschen als purer Aberglaube und mittelalterlicher Unfug. Diese Menschen halten sich in der Regel für sehr vernünftig, weil sie sich auf dem Boden wissenschaftlich erwiesener Tatsachen wähnen und es - ihrer Ansicht nach - keine wirkliche...

Essay · 29. Oktober 2018
Prä·ko·g·ni·ti·on Substantiv, feminin [die] Parapsychologie ... außersinnliche Wahrnehmung, bei der zukünftige Ereignisse vorausgesagt werden Vielleicht sollte man diese Definition noch etwas erweitern: " ... bei der zukünftige Ereignisse, die dann auch wirklich eintreten, vorausgesagt werden." Entsprechende Berichte gibt es en masse, so dass es an diesem Phänomen eigentlich keine berechtigten Zweifel bestehen sollten. Es sei denn, man ginge davon aus, dass alle Berichte frei erfunden...
Essay · 26. Oktober 2018
Gibt es in dieser chaotischen Welt Hinweise auf die Existenz Gottes? Diese Frage würde ich mit einem eindeutigen Ja beantworten wollen. Und möchte mich dabei auf fünf Hinweise beschränken: 1. Die Schöpfung 2. Die Bibel 3. Die Geschichte 4. Die Sakramente 5. Lebenszeugnisse und Wunderberichte 1. Die Schöpfung Heute wird ja in zunehmender Weise davon ausgegangen, dass unser Universum und das Leben ohne einen Schöpfer zustandegekommen sei. Und dazu werden alle möglichen „Beweise“,...

Essay · 23. Oktober 2018
Seit Auschwitz können wir nicht mehr religiös sein. Wer die unvorstellbaren Nazi-Verbrechen miterlebt hat, der kann einfach nicht mehr an einen allmächtigen, gütigen Gott glauben. (Holocaust-Überlebende) In der Tat ist der Zweifel an einen allmächtigen und gütigen Gott angesichts jahrtausendlangen Leidens und Elends auf der Welt durchaus nachvollziehbar. Wie kann ER, wenn es Ihn denn wirklich geben sollte, so etwas zulassen und (scheinbar) tatenlos mitansehen? Entweder Er ist "böse"...
Essay · 18. Oktober 2018
“Daher können wir sagen, dass Schamanen Männer und Frauen sind, fähig, ihren Wissenszustand willkürlich zu verändern, um in die nicht-gewöhnliche Wirklichkeit einzudringen. Mit dem Ziel, ... Wissen, Macht und Kenntnisse zu erlangen, die Mitgliedern ihres Stammes helfen oder heilen können” (Stanley Krippner) Sicher ist dies keine perfekte oder umfassende Definition eines Schamanen, aber sie bringt doch einen wesentlichen Aspekt auf den Punkt. Ein Schamane erlangt “nützliches”...

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