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Präkognition - gibt es so etwas?

 

Prä·ko·g·ni·ti·on Substantiv, feminin [die]

 

Parapsychologie ... außersinnliche Wahrnehmung, bei der zukünftige Ereignisse vorausgesagt werden

 

Vielleicht sollte man diese Definition noch etwas erweitern: " ...  bei der zukünftige Ereignisse, die dann auch wirklich eintreten, vorausgesagt werden." Entsprechende Berichte gibt es en masse, so dass es an diesem Phänomen eigentlich keine berechtigten Zweifel bestehen sollten. Es sei denn, man ginge davon aus, dass alle Berichte frei erfunden wären. Wovon aber kaum auszugehen ist.

    So berichtet beispielsweise der griechische Mystiker Daskalos, dass er morgens kurz nach dem Aufstehen in einer Vision auf einer Landstraße eine handgreifliche Auseinandersetzung zwischen zwei Männern sah. Und wie ein Dritter eingriff und eine Messerattacke verhinderte. Als er etwa eine halbe Stunde später mit seinem Fahrrad auf jener Landstraße fuhr, passierte exakt das, was er zuvor in der Vision gesehen hatte.

   Oder aber nehmen wir Jesus, der zu Petrus sagte: Wenn der Hahn zum zweiten Mal gekräht hat, wirst du mich dreimal verraten haben. Genauso kam es, wenn man der Bibel glauben schenken möchte.

 

Wie ist ein Vorsehen von zukünftigen Ereignissen erklärbar? Woher stammen diese Informationen? Von Gott, vom Teufel ... oder durch Anzapfen eines himmlischen Archivs, wo alles, was einmal geschehen wird, schon aufgezeichnet ist? Ich denke, dass sich hier trefflich spekulieren ließe ... persönliche denke ich, dass es göttliche Prophetie und teuflische Wahrsagerei gibt ... und vielleicht gibt es auch erweiterte menschliche Fähigkeiten, die Einige besitzen. Wer weiß das schon so genau!

 

1555 hatte Nostradamus über den Tod Heinrichs II. geweissagt: „Der junge Löwe wird den alten überwinden / Auf kriegerischem Felde durch Einzel-Zweikampf: / In Goldenem Käfig wird er ihm die Augen ausstechen, / Von zwei Brüchen der erste, dann sterben eines grausigen Todes.“

    Vier Jahre später, am 1. Juli 1559, schien sich die Prophezeiung tatsächlich zu erfüllen: Bei einem Wettstreit zwischen Heinrich II. und dem Grafen Montgomery  brach die Lanze des Letzteren  und durchdrang das goldene Visier des Königs, durchstach sein Auge. Schwerverletzt wurde der König vom Kampfplatz getragen und verstarb später.

    Wenn man liest wie Nostradamus mit Dreifuß und Dämpfen nächtens seine Visionen empfing, liegt ein dämonischer Ursprung - aus meiner Sicht - recht nahe.

 

Oder nehmen wir wir Johanna von Orleans: So schrieb Johanna am 22. April 1429 in einem Brief an ihren Beichtvater Pasquarel, dass sie während der Kämpfe eine Verwundung an Hals und Schulter erleiden würde. Die aber nicht tödlich sein würde. Dies hätten ihr die heilige Katharina und die heilige Margarete, also zwei ihrer "Stimmen", mitgeteilt.

   Tatsächlich wurde sie am 6. Mai durch einen Armbrustbolzen, auf einer Sturmleiter stehend, an Hals und Schulter schwer getroffen. Sie überlebte und setzte später den Kampf fort.

 

Die Liste berichteter präkognitiver Vorgänge ließen sich endlos fortsetzen. Sie weisen klar daraufhin, dass wir in einer Welt leben, die weit über naturgesetzliche Zusammenhänge hinausweisen. Persönlich kann ich nur dazu ermutigen, dies Ernst zu nehmen und sich auf eine persönliche Gottsuche zu begeben:

 

 

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