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Ein Leben unter der Regie Gottes

Oft reden Menschen davon, dass sie einen bestimmten Lebensweg hinter sich gelegt haben. Aber die wenigsten – zumindest in unseren Breitengraden – würden heutzutage davon ausgehen, dass eine höhere, unsichtbare Macht sie auf diesem Lebensweg geführt hat. Und sich einer solchen Macht auch noch freiwillig und ganz bewusst anzuvertrauen, würde ihnen vermutlich als vollkommen absurd erscheinen. Aber ist es das wirklich?

 

Als ich 1985 – im Alter von 27 Jahren - zum christlichen Glauben fand, war dies für mich eine große Überraschung. Im katholischen Glauben erzogen, hatte ich in der Jugend komplett den Bezug dazu verloren. Und von dieser Richtung auch nichts mehr groß erwartet, obwohl die Frage nach dem Sinn des Lebens mich durchaus beschäftigte. Aber ich vermutete ihn anderswo, eher im esoterisch-buddhistischen Bereich angesiedelt. Wenn es überhaupt einen Sinn gab.

     Es bedurfte einer großen Notsituation, um mir die Augen zu öffnen und mich zu dem Gott meiner Kindheit zurückfinden zu lassen. Ich habe dies ausführlich hier geschildert:

 Aber nun war ich gläubig geworden und was nun? Seltsamerweise war mir von Anfang an klar, dass ein Leben mit Gott hieß, Ihm die Regie in meinem Leben zu überlassen. Fortan mich von Ihm leiten und führen zu lassen.

  Und ich meine auch, dass dies in den zurückliegenden 33 Jahren so geschehen ist. Teilweise recht ruhig und undramatisch, aber teilweise auch recht abenteurlich, wundersam und mit großer Präzision.

 

Manchen mögen diese Ausführungen befremden. Da soll es diesen biblischen Gott tatsächlich geben und dann führt er einen auch noch zielsicher durchs Leben? Klingt das nicht reichlich absurd?

  Nun, es mag sein, dass es so klingt. Aber genau dies meine ich seit über 30 Jahren zu erleben. Und habe darüber auch schon recht ausführlich geschrieben:

Vielleicht ermutigen diesen Geschichten den ein oder anderen ja, sich auf eine eigene Gottsuche zu begeben. Es würde mich freuen ...

 


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Kommentare: 1
  • #1

    René (Freitag, 26 Oktober 2018 16:12)

    Vielen Dank für das Zeugnis.