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Warum es oft erst eines persönlich erlebten Wunders bedarf

 

Da sprach Jesus zu ihm: Wenn ihr nicht Zeichen und Wunder seht, so glaubt ihr nicht!  (Johannes 4,48)

 

In diesen Worten Jesu steckt durchaus ein Vorwurf. Nämlich der, dass man eigentlich auch ohne direkt erlebte Zeichen und Wunder die Wahrheit erkennen oder erspüren könnte. Mag sein, aber persönlich kann ich es schon gut nachvollziehen, dass jemand schon nach etwas handfesteren Beweisen verlangt. Und wie an vielen biblischen Berichten erkennbar, solche Zeichen und Wunder auch ohne weitere Kommentierung gewährt werden.

    In der Regel haben solche Zeichen und Wunder, wenn sie denn geschehen, einen großen Effekt. Die allermeisten werden gläubig, wenn sie ein echtes Wunder erleben. Man kapituliert einfach vor dem Unfassbaren und Größerem, was einem da begegnet:

  

In der Regel werden solche Wunder dann ja auch weitererzählt oder publiziert. Und hier erlebt man ein ganz erstaunliches Phänomen. Ein Teil derjenigen, die es erreicht, sind schwer beeindruckt und glauben diesen Berichten. Ein anderer Teil lehnt sie vehement ab, bringt tausend ( rationale) Gründe vor, wieso solche Berichte unglaubhaft sind.

  Klassiker sind solche Behauptungen wie: "Das ist ein Fake, um Nichtgläubige zu ködern", "Massensuggestion" , "Ein natürlicher Vorgang, den wir nur nicht erklären können" oder einfach "Es gibt keine  übernatürlichen Vorgänge, also auch keine Wunder"

   Solche Menschen vom Gegeteil zu überzeugen, ist in den meisten Fällen nicht möglich. Ihr Skeptizismus hat sich schon zu stark verinnerlicht. So stark, dass ich fast schon befürchte, dass auch ein selbst erlebtes Wunder sie nicht überzeugen würde. Obwohl ich mir da allerdings nicht  sicher bin. Wunder können manchmal auch erschütternde Wirkung haben:

 

Die Bekehrung des Saulus

Saulus wütete noch immer mit Drohung und Mord gegen die Jünger des Herrn. Er ging zum Hohepriester
und erbat sich von ihm Briefe an die Synagogen in Damaskus, um die Anhänger des Weges Jesu, Männer und Frauen, die er dort finde, zu fesseln und nach Jerusalem zu bringen.
Unterwegs aber, als er sich bereits Damaskus näherte, geschah es, dass ihn plötzlich ein Licht vom Himmel umstrahlte.
Er stürzte zu Boden und hörte, wie eine Stimme zu ihm sagte: Saul, Saul, warum verfolgst du mich?
Er antwortete: Wer bist du, Herr? Dieser sagte: Ich bin Jesus, den du verfolgst.
Steh auf und geh in die Stadt; dort wird dir gesagt werden, was du tun sollst!

 

Leider ist es nicht ganz von der Hand zu weisen, dass auch außerhalb des christlichen Glaubens Zeichen und Wunder geschehen. Ich habe mich in den letzten Jahren ausgiebig mit diesem Thema beschäftigt und möchte im Moment nur so viel dazu sagen:

Zum Abschluß dann jetzt noch einmal ein persönliches Wundererlebnis:

 

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